Kategorie-Archiv: Wanderberichte

Novembernacht im Fegefeuer

Unseren Bericht lasse ich am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen beginnen, wo ich in einen Regionalexpress steige und auf den Mitforisten Eisen treffe. Eine Stunde später steigen wir in Fürstenberg/Havel aus. Das Wetter, als Tatsache betrachtet, ist kühl und grau, am Morgen hat es noch etwas geregnet, demnächst soll es aber trocken bleiben. Versprochen ist versprochen.

Es ist neun Uhr, als wir beginnen, Fuß vor Fuß zu setzen. Das Ziel heißt Fegefeuer. Die ins Auge gefasste Route führt über Neuthymen zur Dorfwüstung Kastaven, dann in einem Bogen nördlich um Lychen herum.

Den ganzen Bericht im ODS-Forum lesen (bitte hier klicken)

»Hamse dich hier ausgesetzt?« – Wandern von Mecklenburg nach Vorpommern

Mehrtageswanderung von 110 km Länge im Mai 2014

Die Route führt von Stavenhagen über Altentreptow und Friedland nach Jatznick und folgt im Wesentlichen dem Verlauf des sogenannten Naturparkwegs E9a, der Binnenlandvariante des Fernwanderwegs E9, und zwar in der Version, die bei outdooractive.com kartographisch dargestellt ist. Der aktuelle Verlauf des gekennzeichneten Wanderwegs weicht hin und wieder davon ab.

Da ich es vermeiden wollte, einen Stapel topographischer oder pseudotopographischer Karten bei mir zu tragen, habe ich mich diesmal mit Screenshots aus dem Internet beholfen, die ich auf Kartenhüllengröße zugeschnitten hatte, so dass das gesamte Kartenwerk für die Strecke nur mit 40 g ins Gewicht fiel. Das war allerdings eine grenzwertige Lösung, denn ein blasser Schwarzweißprint reicht mitunter nicht einmal dazu aus, einen kleinen See von einem kleinen Waldstück zu unterscheiden – und bei der Schlafplatzsuche macht das jedenfalls einen Unterschied.

Den ganzen Bericht im ODS-Forum lesen (hier klicken)

 

»I weiß ja net, wie hart Sie sind« – Schauriges und Schönes vom Westweg

Mehrtageswanderung von 167 km Länge im September 2013

Zur Einstimmung sei schon mal gesagt, dass es an den Tagen 2 und 8 nicht geregnet hat, jedenfalls nicht tagsüber. Seit meiner Abreise aus Freiburg scheint dort hämischerweise sogar die Sonne.

Während der Zwangspause im Naturfreundehaus auf dem Brend habe ich ein Buch aus den achtziger Jahren mit Tourenvorschlägen für den Schwarzwald studiert. Die Abbildungen darin zeigen eine herbstbunte Landschaft unter blauem Himmel. Das reizt zum Lachen, wenn man vorher tagelang vorwiegend in Nebel und Regen unterwegs war und sich mitunter bei Einheimischen erkundigt hat, was man denn sehen würde, wenn man etwas sehen würde. Dass überhaupt noch gelacht werden kann, hat seine Gründe teils in diesen Einheimischen, teils darin, dass die für den schlimmsten Fall mitgeführte Ausrüstung letztlich auch im schlimmsten Fall nicht versagt hat. Dem Unglück der Witterung steht eine Serie von kleinen Glücksfällen gegenüber, von denen noch die Rede sein wird.

Den ganzen Bericht im ODS-Forum lesen (hier klicken)