Tageswanderung von Bad Freienwalde nach Chorin

Donnerstag, 16. März 2017 (23 km)

Von Bad Freienwalde nach Norden auf einer früheren Eisenbahntrasse, dann am Rand der ›Oderinsel‹ (Insel Neuenhagen) nach Bralitz, ohne den Ortskern zu besichtigen.

Anschließend auf Asphalt durch das Naturschutzgebiet Niederoderbruch nach Liepe. Unterwegs trifft man Radfahrer, auch solche mit Gepäck, da es sich um ein Teilstück des Oder-Havel-Radwegs handelt.

 

Von Liepe laufe ich diesmal nicht Richtung Brodowin, sondern auf direkterem Weg zum Kloster Chorin. Das Naturschutzgebiet Plagefenn – eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland – wird daher diesmal südlich des Plagesees durchquert. Den See selbst habe ich früher nie gesehen, da er von Sümpfen umgeben ist. Auf dieser Seite führt ein Weg bis ans Ufer heran, daher mache ich einen kleinen Abstecher, aber spektakulär ist der Anblick nicht.

Wie man an den Bildern sehen kann, beginnt der Tag sonnig; später bezieht sich der Himmel und alles wirkt ein bisschen grau.

(Bilder zum Vergrößern anklicken, anschließend den Zurück-Button benutzen)

Früherer Wander- oder Radweg nördlich von Bad Freienwalde, jetzt weggepflügt
Alte Eisenbahnbrücke über die Wriezener Alte Oder (Absturzgefahr beim Überqueren)

Hinter der oben abgebildeten Brücke verzweigt sich der Bahndamm; das ist auf manchen Karten nicht zu erkennen. Die eine Trasse (Bad Freienwalde – Angermünde, stillgelegt 1995) verläuft in einer Linkskurve Richtung Bralitz, die andere (frühere Kleinbahn Freienwalde – Zehden, seit 1945 nur noch bis Hohenwutzen, stillgelegt 1967) verläuft quasi geradeaus Richtung Schiffmühle. Problemlos begehbar ist nur der Damm Richtung Schiffmühle, daher bin ich einen kleinen Umweg gelaufen.

Flechten auf Totholz (am Bahndamm)
Bahndamm (rechts im Bild das westliche Ende von Schiffmühle)
Verfallenes Gebäude im weiteren Verlauf der Bahnstrecke (zwischen Schiffmühle und Bralitz)
Birken im März
Landwirtschaft im Niederoderbruch bei Bralitz
Naturschutzgebiet Niederoderbruch (mit Schöpfwerk Liepe)
Schöpfwerk
Liepe (Blickrichtung Westen)
Melancholisches Feuchtgebiet im NSG Plagefenn
Typisches Wegbild mit ausgeblichenem Buchenlaub
Für Menschen unspektakulär: Großer Plagesee
Totholz im Naturschutzgebiet
Kloster Chorin

 

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