Kategorie-Archiv: Theorie

Naturerfahrung und Selbsttranszendenz – Variationen über das Glück in der Natur

(Vortrag auf dem Naturschutztag des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 11. April 2015)

SAMSUNG CAMERA PICTURES

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, lieber Herr Dr. Stegemann, lieber Herr Dr. Sanftleben, liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde!

Ganz zu Anfang möchte ich den Veranstalterinnen und Veranstaltern für die Einladung danken und für die etwas unverhoffte Gelegenheit, zu Ihnen und vielleicht mit Ihnen über das Glück in der Natur zu sprechen.

Naturerfahrung und Selbsttranszendenz – Variationen über das Glück in der Natur weiterlesen

Premiumwandern (I)

Wandern bedeutet, sich auf einen Dialog mit einer Landschaft einzulassen. Das Gehen ist ein behutsames Fragen, und die Landschaft ›antwortet‹ im Zeitmaß dieses Gehens.

Man wählt dabei einen Weg, eine Route. Zumindest mache ich das so. Der Weg wählt nicht mich, sondern ich wähle ihn, und oft gibt es unterwegs Gründe, von der bloß ungefähr geplanten Route abzuweichen. Ich verschaffe mir vorher einen Überblick über die Gegend, in der ich unterwegs bin. Wandern heißt, sich in einer Landschaft orientieren.

Premiumwandern (I) weiterlesen

Über das Wandern

I

Alles beginnt damit, dass man die Schuhe wechselt und einen Kick bekommt. So wie man früher, als alles Geistige noch spannend war, beim Aufschlagen eines neu gekauften Buches ein viszerales Spannungsgefühl hatte, so spürt man bei den ersten Schritten mit den Wanderschuhen ein Belebungsgefühl in den Beinen. Vielleicht – das gebe ich zu – muss man dafür Stiefelträger sein: Dann sind die Wanderstiefel nicht schwerer als die Alltagsstiefel, und das verbesserte Abrollen genügt, um einem das Gefühl zu geben, die Beine setzten sich von selbst und ohne Anstrengung in Bewegung. ›Es geht los.‹

Über das Wandern weiterlesen